Altena. Die Burg Holtzbrinck kommt beim Publikumsandrang fast an ihre Grenzen: Am Eingang wird es am Samstag bisweilen eng; drinnen verteilten sich die Besucher auf beide Etagen, wo an zahlreichen Ständen Kunsthandwerk, Schmuck und Spielzeug angeboten wird. Draußen füllt sich der Garten mit einsetzender Dämmerung zusehends. Und am Abend begeistern die „Golden Girls“ den Holtzbrinck-Garten. Der Samstag ist, auch wegen des trockenen Wetters, ein echter Publikumsmagnet für den Weihnachtsmarkt.

Als die „Sunshine Coconuts“ durch das kleine Budendorf hinter der Bürgerburg ziehen und Weihnachtslieder auf Steeldrums spielen, haben sie noch Platz; abends stehen die Marktbesucher dicht an dicht, sind die Stehtische gut belegt, haben die Verpflegungsstände reichlich zu tun. Kurz nach 19 Uhr muss die erste Nachbestellung an Bratwürstchen geordert werden.

Für Unterhaltung sorgen die Kinder- und Jugendgruppe der Tanzschule Diembeck mit flotten  Moves auf der Bühne und in die Nacht hinein die stimmgewaltigen „Golden Girls“ mit Band aus Iserlohn. Der Stadtmarketing-Verein als Veranstalter beweist ein gutes Gespür und verlängert spontan mit der Band den Auftritt über die ursprünglich abgemachte Dauer: Das Publikum, das vor der Bühne begeistert mitklatscht und mitsingt, fordert Zugaben, tanzt die nächtliche Winterkühle weg. Zu bekannten Rock- und Popsongs („Sleeping in my car“, „Ney, Nah Neh Nah“, „Gold“, „Sex on fire“) brauchen die Girls auf der Bühne nicht viel mehr als eine Gitarre und ein Cajón als Begleitung und eben ihre eigene Stimmgewalt. Und nicht nur singen können die „Golden Girls“: Auch Zurufe aus dem Publikum nehmen sie gerne auf und kontern keck zurück. Dem Publikum gefällt es; die Stimmung ist bestens.

Das Programm in der Übersicht:

Sonntag, 8. Dezember:
11.30 bis 17 Uhr, Sternsingermobil, Burg Holtzbrinck (ÄNDERUNG nicht auf dem Brunnenplatz);
12 bis 19 Uhr Hüttenzauber, Burg Holtzbrinck;
13 bis 18 Uhr Innenstadt, verkaufsoffener Sonntag;
ab 13 Uhr Atelierroute;
14.30 bis 17.30 Uhr Auftritt Shanty-Chor Werdohl.

Fotos: Björn Braun und Carsten Menzel

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