Altena. Die für den Personennah- und Güterverkehr wichtige Ruhr-Sieg-Bahnstrecke ist am Dienstag (11. Februar) in Altena für rund eine halbe Stunde komplett gesperrt gewesen. Der Grund: ein Gegenstand im Gleisbett. Landes- und Bundespolizei waren vor Ort.

Die Sperrung führte u. a. dazu, dass ein Güterzug, der in Richtung Süden (Werdohl, Siegen) fuhr, in der Durchfahrt Altena auf offener Strecke halten musste; die Lok war in Höhe Langer Kamp zum Stillstand gekommen, der Zug endete in Höhe der oberen Lenneterrasse.

Polizei und Bundespolizei gelangten über die Treppe neben dem technischen Rathaus an der Lüdenscheider Straße hinab zur Bahnstrecke und kontrollierten dort die Gleisanlage.

Personalien festgestellt

Nach Auskunft eines Sprechers der Bundespolizei soll ein Jugendlicher die Latte eines Jägerzauns abgerissen und ins Gleisbett geworfen haben; weil anfangs nicht klar, um was für einen Gegenstand es sich handelte, war die Strecke für den Bahnverkehr zwischen 16.34 und 17.01 Uhr komplett gesperrt worden.

„Die Personalien des Jugendlichen sind festgestellt worden“, erklärte der Bundespolizeisprecher gegenüber LOKALSTIMME.DE. Ob der Vorfall als (gefährlicher) Eingriff in den Bahnverkehr gewertet wird, war am Dienstagabend noch unklar – und hängt wohl auch von der Einsicht des Jugendlichen ab.

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