Altena-Dahle. Es dürfte Altenas höchstgelegene Baustelle werden: Das Mahnmal des Sauerländischen Gebirgsvereins (SGV) auf dem Kohlberg in Dahle, mit dem der Verein an die in den beiden Weltkriegen gefallenen Wanderfreunde erinnert, kann endlich saniert werden. Das Land Nordrhein-Westfalen übernimmt die Hälfte der Kosten.

„In der zweiten Jahreshälfte“, so plant SGV-Präsident Thomas Gemke, sollen die Sanierungsarbeiten des unter Denkmalschutz stehenden Bauwerks beginnen; insbesondere die Fugen der Mauern müssten ausgebessert werden.

Als „Projekt mit einem Stück Nachdenklichkeit“ bezeichnete NRW-Staatssekretär Dr. Jan Heinisch (Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung) das  Vorhaben, das das Land mit 31.761 Euro aus dem Programm „Heimatförderung“ unterstützt; die gleiche Summe steuert der SGV bei. Oder anders ausgedrückt: „Wir legen auf jeden Euro des SGV einen Euro drauf“, so Heinisch bei der Übergabe des Förderbescheids im Rathaus in Altena. Die Stadt Altena beteiligt sich ebenfalls mit zehn Prozent an den Sanierungskosten; das Mahnmal ist die Nr. A-44 in der Baudenkmalliste der Burgstadt.

Aus Sicherheitsgründen mit Zäunen abgesperrt

Das Mahnmal, an einem Wanderweg am Kohlberg gelegen, unweit der Stadtgrenze zu Neuenrade und dem Aussichtspunkt „Quittmannsturm“ und somit an einem der höchsten Punkte im Altenaer Stadtgebiet, macht nicht nur bei Nebel und Nieselregen einen tristen Eindruck: Der vordere Teil des Bauwerks ist mit Bauzäunen abgesperrt. Aus Sicherheitsgründen; Bürgermeister Andreas Hollstein spricht von einer „gefährlichen Situation“ ohne die Zäune.

Jetzt soll das 1938 erbaute Mahnmal, das einmal im Jahr, jeweils im Oktober – in diesem Jahr am Sonntag, 11. Oktober –  zum Treffpunkt von Abordnungen aus allen SGV-Abteilungen wird, wieder hergestellt werden. Mit ihrem Kohlbergtreffen erinnert der SGV an die Mitglieder, die in den beiden Weltkriegen als Soldaten gefallen sind. Der Beschluss, das in die Jahre gekommene Mahnmal zu sanieren, und sich mit Spendengeldern daran zu beteiligen, hatte der SGV im Mai 2019 auf seiner Delegiertenversammlung in Hagen-Dahl gefasst.

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