Altena. Die so genannten „Sozialen Medien“ wie die Nachrichtenplattform Facebook stehen – häufig zu Recht – in der Kritik wegen der Hassbotschaften und Herabwürdigungen, die über sie verbreitet werden können. Das es auch ganz anders geht, zeigt jetzt ein Eintrag aus Altena: Eine Frau bedankt sich für die Hilfe, die ihr nach einem Autounfall geleistet worden ist.

Anlass ist der spektakuläre Unfall am Breitenhagen am vergangenen Montag (16. Dezember). Am Vormittag fährt eine 55-jährige Frau mit ihrem Pkw so unglücklich an einem gegen die Fahrtrichtung geparkten Auto, bei dem die Räder weit zur Straßenseite eingeschlagen sind, vorbei, dass sie das rechte Vorderrad trifft – welches wie ein Katapult wirkt: Der Kleinwagen der Frau, ausgerechnet noch eine A-Klasse von Mercedes, kippt um und bleibt auf dem Dach liegen.

Augenzeugen des Unfalls rufen den Rettungsdienst und eilen der Frau zu Hilfe, bis Feuerwehr, Krankenwagen und Polizei an der Mozartstraße eintreffen. Die Unfallfahrerin wird schließlich ins Krankenhaus gebracht.

Jetzt gibt es einen Eintrag auf Facebook: „Hiermit möchte ich mich herzlich bedanken für die helfenden Hände, die mir am Montag am Unfallort ohne zu zögern sofort beiseite standen“, heißt es da. Und weiter: „Ein besonderer Dank an den Herrn, der mich aus dem Auto raus gezogen hat, und die Dame, die meine Tochter angerufen hat“. Auch die professionellen Helfer werden bedacht: „Vielen Dank auch noch an alle anderen Helfer, wie Feuerwehr, Polizei und die Besatzung des Krankenwagens.“ Der Beitrag schließt mit dem Wunsch: „Alles Gute und schöne Feiertage. Liebe Grüße, die Verunfallte.“

Der Eintrag zeigt, dass Online-Dienste wie Facebook sehr wohl auch sehr sinnvoll genutzt werden können. Und dann passen die Dankesworte des Unfallopfers auch noch in die Vorweihnachtszeit. Einfach ein gutes Beispiel – in jeder Hinsicht.

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