Lüdenscheid/Märkischer Kreis. Die CDU Märkischer Kreis hat jetzt ihren designierten Landratskandidaten, Marco Voge aus Balve, offiziell vorgestellt. Der 39-jährige Landtagsabgeordnete war am Montagabend von den Gremien der Kreispartei als Kandidat vorgeschlagen worden und soll Anfang März nominiert werden. Voge nutzte die Vorstellung, um seine künftigen Arbeitsschwerpunkte zu umreißen, falls er bei der Kommunalwahl am 13. September 2020 zum Landrat des MK gewählt.

Mit seinem Slogan „Ackern für die Region“ habe sich der Politikwissenschaftler Marco Voge bereits einen Namen gemacht, stellte die CDU MK fest und Voge schloss daran an: „Ackern möchte ich auch als Landrat für die Menschen im ganzen Märkischen Kreis. Auf meiner Agenda stehen unter anderem die Sicherheit, die Weiterentwicklung des Kreises als Wirtschaftsstandort und als Erholungsregion sowie die Etablierung von Zukunftswerkstätten zu verschiedenen Themen“, erklärte der designierte Kandidat. „Seit meinem Start im Düsseldorfer Landtag pflege ich einen sehr engen Draht zur Kreispolizeibehörde. Es ist immens wichtig, der Polizei den Rücken zu stärken und die Polizeipräsenz in der Fläche zu gewährleisten. Die Menschen müssen sich auch in Zukunft darauf verlassen können, dass die Polizei für sie da ist“, so Voge weiter.

Voge möchte, „dass der Märkische Kreis ein starker Wirtschaftsstandort bleibt“ und die Unternehmen vor Ort den Strukturwandel aktiv gestalten und meistern. „Ein gesunder Wirtschaftsstandort, gespickt mit Weltmarktführern und den ackernden Menschen vor Ort, ist das Rückgrat des Märkischen Kreises. Wir stehen als Gesellschaft und als Region – auch im Hinblick auf die demografische Entwicklung – vor enormen Herausforderungen. Wir sollten die Veränderungen aber als Chance wahrnehmen und zuversichtlich in die Zukunft blicken“, erklärte der Unionspolitiker aus Balve.
Den Blick nach vorne richtet Voge auch in anderen Bereichen. „Gemeinsam mit Experten vor Ort will ich Zukunftswerkstätten initiieren, um lösungsorientierte Ideen und Strategien zu entwickeln, beispielsweise beim Thema Mobilität.“ Auch bei der Bildung, Digitalisierung, beim Ehrenamt und Tourismus will Voge auf das vorhandene Knowhow setzen, um gemeinsam mit den Menschen den Märkischen Kreis fit für die Zukunft zu machen. Generell ist Marco Voge der Austausch mit den Menschen vor Ort wichtig.
„Bodenständig und authentisch, so ticken die Leute hier und ich will mich als Sauerländer nicht verstellen“, so Voge: „Ich mache bisher jedes Jahr sechs Schichten bei der Feuerwehr und Polizei in Menden, Hemer und Plettenberg“.

„Mit Marco Voge haben wir den perfekten Nachfolger für Thomas Gemke gefunden“, urteilte der CDU-Kreisvorsitzende Thorsten Schick (Iserlohn), der zudem den scheidenden Landrat lobte: „Thomas Gemke hat die Kreisverwaltung in den vergangenen zehn Jahren hervorragend aufgestellt.“

Voge ist nach Angaben der CDU von einer Findungskommission parteiintern ausgewählt worden. Es habe noch weitere mögliche Kandidaten gegeben; am Montag sei Voge als einziger den Kreisgremien vorgeschlagen und dort mit großer Mehrheit bestimmt worden.
Passend zu den Themen Fortschritt, Digitalisierung und Zukunft war der Ort der Kandidatenvorstellung gewählt: die Phänomenta in Lüdenscheid, das erste Wissenschaftsmuseum (Science Center) in Nordrhein-Westfalen, das im Zuge des vergangenen Strukturförderprogramms „Regionale Südwestfalen 2013“ erweitert und modernisiert worden ist, und zum Wissensquartier am Bahnhofsviertel der Kreisstadt gehört.

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