Altena. Besucherrekord beim Winter-Spektakulum auf der Burg Altena: Rund 9.000 Besucher zählte der Märkische Kreis an den drei Veranstaltungstagen. „Wir sind mehr als zufrieden“, zieht Detlev Krüger, Fachdienstleiter Kultur und Tourismus beim Märkischen Kreis, auf Nachfrage von LOKALSTIMME.DE ein rundherum positives Fazit.

Mit der Besucherzahl, die nach vorläufigen Auswertungen vom Montag (2. Dezember) die 10.000er-Marke knapp verfehlt hat, sind „unsere Erwartungen übertroffen worden“, so Detlev Krüger vom Märkischen Kreis als Veranstalter. Von den Besuchern habe nicht nur das Spektakulum profitiert: Am Sonntag zählte der Kreis „3.000 Besucher, von denen auch 2.500 in die Museen gegangen sind“. Die Burg kam damit „an die Belastungsgrenze dessen, was sie vertragen kann“, schilderte Krüger.

Nachschub im Nachtverkauf organisiert

Insbesondere in den Abendstunden kamen die Besucher in Scharen – wohl auch, um die besondere Beleuchtung der alten Festung zu sehen. Selbst am Sonntag, dem letzten der drei Veranstaltungstage, bildete sich am späten Nachmittag noch eine Besucherschlange am Burgaufzug. Am Langen Kamp waren die Parkplätze ausgebucht; auf der Linscheidstraße parkten Fahrzeuge vom Kreisverkehr bis in Höhe der Stadtwerke – viele Autos mit auswärtigen Kennzeichen.

Die Zufriedenheit des Veranstalters scheinen auch die Standbetreiber zu teilen: Corina Turner von der mitveranstaltenden Agentur Pfiffikus berichtet von Händlern, „die Samstagnacht, nach Veranstaltungsende, noch Waren nachgekauft haben und nach Geschäften bis ins Ruhrgebiet gesucht haben, die nachts geöffnet haben, um für den Sonntag wieder genug Nachschub zu haben“.

Polizeikontrolle am Veranstaltungsende

„Es hat einfach alles gepasst: das Wetter, die Werbung, das Programm“, nannte Detlev Krüger als Grund für die gute Resonanz. Eine Neuauflage am ersten Adventswochenende 2020 sei fest eingeplant; die Programmausrichtung auf Familien soll beibehalten werden: nicht reines Mittelalter, sondern eher Fantasy und Unterhaltung.

Wer am Sonntagabend vom Winter-Spektakulum über die Lennepromenade und die Linscheidstraße nach Hause fuhr, musste mit der Polizei rechnen: Die winkte in Höhe der Stadtwerke Fahrzeuge raus – zur allgemeinen Kontrolle. „Das war kein geplanter Sondereinsatz. Aber in der Vorweihnachtszeit kontrollieren wir verstärkt auf Alkohol am Steuer“, sagte der Leiter der Altenaer Polizeiwache, Markus Nowak.

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