Letmathe. Das Marienhospital in Letmathe stellt am 31. Oktober um 20.00 Uhr seinen Krankenhausbetrieb ein, dies teilten die Märkischen Kliniken in einer Pressemitteilung mit. Der Krankenhausbetrieb sollte eigentlich erst zum Ende des Jahres eingestellt werden.

Alle Fachabteilungen des Hauses, auch die Notaufnahme, werden ab diesem Zeitpunkt geschlossen sein. Bereits seit dem 21. Oktober werden keine Patienten, mit der Ausnahme von Notfällen, mehr aufgenommen. Patienten, deren stationäre Behandlung bis zur Schließung noch nicht abgeschlossen ist, werden gegebenenfalls in ein Krankenhaus ihrer Wahl verlegt.

Für eine vorübergehende ambulante Weiterversorgung bis zum Jahresende in der Ambulanz der Klinik für Anästhesie und Schmerzmedizin haben die Verantwortlichen der Märkischen Kliniken im Dialog mit der Kassenärztlichen Vereinigung unterschiedliche Optionen geprüft. Jetzt steht fest, dass die Schmerzambulanz ebenfalls am 31.Oktober schließen muss. Ob eine ambulante Behandlung an anderer Stelle fortgesetzt werden kann, ist noch nicht abschließend geklärt. Sicherheitshalber sollten sich betroffene Patienten entweder direkt an einen niedergelassenen Schmerztherapeuten oder an die Terminservicestelle der Kassenärztlichen Vereinigung (0231/ 94329444) wenden.

Auch nach der offiziellen Schließung geht die Arbeit in dem Krankenhausgebäude an der Hagener Straße noch eine gewisse Zeit weiter. Einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Märkischen Kliniken sind weiter vor Ort, um das Inventar zu sichten und ggf. an die beiden anderen Standorte der Märkischen Kliniken zu bringen. Außerdem wird das Gebäude vor unbefugtem Zutritt gesichert und ist rund um die Uhr bewacht.

Pressemitteilung: Märkische Kliniken GmbH

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