Iserlohn. Unruhige Nacht für die Anwohner der Einkaufsmeile im Iserlohner Stadtteil Letmathe: Ausströmendes Gas in einem Gebäude sorgte für einen Großeinsatz von Feuerwehr, Polizei und letztlich Stadtwerken.

In einem zweistöckigen Wohn- und Geschäftshaus an der Hagener Straße in Letmathe bemerkten Anwohner am Samstagabend (26. Oktober) Gasgeruch und alarmierten die Feuerwehr. Die stellte vor Ort auch „wahrnehmbar“ Gasgeruch fest und sperrte den Bereich weiträumig ab und räumte das betroffene Gebäude sowie die beiden unmittelbar angrenzenden Häuser. Nach Angaben von Freya Balk, Pressesprecherin der Feuerwehr, mussten alleine im unmittelbar vom austretenden Gas betroffenen Gebäude fünf Personen ihre Wohnungen vorübergehend verlassen.

Zunächst gingen Feuerwehr und der ebenfalls alarmierte Notdienst der Stadtwerke davon aus, dass es sich um Propangas handeln könnte, das „aus Kartuschen, wie sei beim Camping gebraucht werden“, so Freya Balk, austrat; die Kartuschen wurden in dem Haus gefunden. Weitere Messungen der Stadtwerke erbrachten allerdings ein anderes Ergebnis. Gegen 22 Uhr stand fest: Die Gasleitung des Wohn- und Geschäftshauses war defekt.

Mit Hochdruck die Luft ausgetauscht

Die Stadtwerke sperrten die Gaszufuhr ab; die Leitung bleibt bis zur Reparatur auch abgesperrt. Die Feuerwehr sorgte mit einem Hochleistungslüfter wieder für saubere Luft in dem zweistöckigen Gebäude. Gegen 22.20 Uhr konnten die Bewohner zurück in die Gebäude; die Feuerwehr wieder ihr Gerät zusammenpacken. Vorsorglich hatte die Wehr eine Wasserversorgung aufgebaut; auch der Rettungsdienst war vorsorglich vor Ort.

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