Iserlohn. Fünf Wohnungseinbrüche in den zurückliegenden 14 Tagen hat die Polizei  alleine im Iserlohner Ortsteil Sümmern registriert. Von einer Serie möchten die Ermittler dennoch nicht sprechen – die Tatzeiten und Vorgehensweisen in den einzelnen Fällen sprächen dagegen, sagte Polizeisprecher Dietmar Boronowski auf Nachfrage von LOKALSTIMME.DE. Allerdings kündigte Boronowski an, dass die Polizei Streife in Sümmern fährt.

Die Zahl der Einbrüche ist jedenfalls derzeit Gesprächsthema unter den Anwohnern in Sümmern. In den sozialen Medien wird das Thema besonders aufgegriffen; Fotos von Autos möglicher Täter werden dort gepostet, ebenso Hinweise auf vermeintliche Markierungen vor Häusern – so genannte Gauner-Zinken – , die mögliche Täter dorthin leiten sollen, wo es absehbar reiche Beute gibt.

Der Polizei liegen diese Hinweise auch vor, bestätigte Dietmar Boronowski. Die Überprüfungen hätten aber keine Treffer ergeben. „Das fotografierte Auto gehört einem registrierten Schrotthändler“ berichtet der Polizeisprecher; auch die Markierung an der Straße vor einem Wohnhaus sei kein Gauner-Zinken.

Bei den vorliegenden fünf Einbrüchen handele es sich „nicht um eine Serie“, erklärte Dietmar Boronowski. Die unterschiedlichen Vorgehensweisen und Tatzeiträume – spät nachmittags, abends und nachts – der fünf Einbrüche ließen nicht darauf schließen, dass es sich jeweils um die gleichen Täter oder eine Tätergruppe handele, sondern sprächen eher dagegen.

Die Polizei ist allerdings über die Ermittlungen zu den fünf Fällen hinaus tätig und fährt Streife durch den Ortsteil. „Und zwar sowohl mit zivilen wie mit Streifenwagen“, so Polizeisprecher Boronowski: Auch wer kein Polizeiauto sieht, müsse davon ausgehen, dass die Polizei präsent ist.

Die fünf Wohnungseinbrüche in Iserlohn-Sümmern haben laut Polizei seit dem 2. Oktober stattgefunden; die Täter drangen entweder durch ein Fenster, das sie aufhebelten, oder durch eine  Terrassen- oder Wohnungstür in die Gebäude ein.

Symbolfoto: Polizeiliche Kriminalprävention

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