Altena. Die Burgstadt hat eine neue Bühne – und was für eine: mit traumhafter Kulisse. Neben dem Neubau des Burggymmasiums ist am Freitagnachmittag mit einer kleinen Feierstunde die Hangbühne eröffnet worden.

Die Sitzstufen sind den Hang neben dem Gebäude des Neubaus eingepasst; von den Zuschauerreihen geht der Blick nicht nur auf die Bühne hinab, sondern auch weit über das Lennetal hinüber auf die andere Bergseite. Zur Wolfsegge, auf der die Burg thront. Ein Anblick, den kein Kulissenmaler besser hinbekommen könnte. Rund 150 Besucher/innen haben Platz auf den Sitzstufen, die mit Holzplanken versehen sind. Die Bühne ist ein Stahlbau. Allein: Der Aufstieg hin zur Hangbühne ist schon fast ein Abenteuer – dafür belohnt der Ausblick.

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Die ersten, die die neue Bühne tatsächlich für einen Auftritt nutzen, war die Gesangsklasse der Jahrgangsstufe 6. Ihre Beiträge: „Kleine Europäer“ und „Ohne Dich wär’s grau“. Titel, die beinahe im übertragenen Sinne gemeint sein könnten. Denn die Anlage ist mit Gelder aus dem „Leader“-Programm der Europäischen Union (EU) mitfinanziert worden; aus dem Programm werden gezielt Projekte zur Förderung des ländlichen Raums unterstützt. Die EU-Gelder flossen sowohl in den Bau der eigentlichen Hangbühne wie auch in die technische Ausstattung.

Vor der Freigabe der Bühne blickten Schulleiter Hans-Ulrich Holtkemper und Architektin Caroline Ossenberg-Engels auf die Anfänge und die gut 15 Monate Bauzeit zurück. Die Vorsitzende des Fördervereins des Burggymnasiums, Leonie Lönquist, Regionalmanagerin der Leader-Region Lenneschiene, Kathrin Hartwig und die stellvertretende Bürgermeisterin Hanna Freissler gaben schließlich die Hangbühne frei.

Zwar hieß der Poetry-Slam, den Amelie Werner beisteuerte „Heute wie früher, früher wie heute“: Mit der neuen Hangbühne hat das Burggymnasium und die Stadt in jedem Fall einen außergewöhnlichen Aufführungsort hinzugewonnen.

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