Iserlohn (ots) Freitag, gegen 20.30 Uhr, befanden sich zwei Polizisten in Zivil im Rahmen des Eishockeyeinsatzes IEC gegen Ingolstadt auf der Mendener Straße fußläufig in Richtung Eishalle. Plötzlich spricht eine männliche Person aus einer größeren Personengruppe heraus den bis dahin nicht als Polizisten erkennbaren Beamten an.

Im Gesprächsverlauf wird der 24-jährige Iserlohner immer aggressiver und packt den Beamten plötzlich an den Kragen, schiebt ihn auf die Fahrbahn und schreit den Zivilbeamten an. Der Beamte gibt sich nun als Polizeibeamter zu erkennen und schiebt den Aggressor zurück. Unter Vorhalt des Pfeffersprays fordert er den Beschuldigten zur Aufgabe auf.

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Die ca. achtköpfige Personengruppe umzingelt und bedrohte die beiden Beamten. Als zwei 21 und 18 jährige Iserlohner den zweiten Beamten ebenfalls angehen wollen, setzt der erste Beamte Pfefferspray gegen den 24 jährigen Aggressor ein und zieht seine Dienstwaffe. Die Beamten können den sichtlich geschockten Aggressor zu Boden sprechen und fixieren. Bei Erkennen, dass die „Opfer“ Polizisten sind, flüchtet die Gruppe in unterschiedliche Richtungen. Einer schrie „Das sind Bullen!“.

Der 21 und der 18 Jährige werden im Rahmen der Fahndung ebenfalls angetroffen und vorläufig festgenommen. Den drei jungen Männern werden auf der Polizeiwache vor der Ingewahrsamnahme Blutproben entnommen. Die zwei 31 und 39 Jahre alten Polizisten blieben glücklicherweise unverletzt. Die drei Iserlohner müssen sich nun wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung verantworten.

Symbolbild: Bundespolizei

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