Märkischer Kreis. (pmk) . Mit einem sogenannten „Anheulen“ beteiligt sich der Märkische Kreis am Landesweiten „Warntag“, Donnerstag, 6. September. Um 10 Uhr wird die Kreisleitstelle der Feuerwehr für alle rund 140 Sirenen in den 15 kreisangehörigen Städten und Gemeinden den „Entwarnungston“ auslösen.

Im Ernstfall können darüber hinaus auch die anderen Signale einzeln ausgeben werden („Warnung bei Gefahren“, „Alarmierung der Feuerwehr“). Für den Warntag am 06. September wird im Märkischen Kreis flächendeckend nur „Entwarnung“ gegeben.

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Dass die Bevölkerung bei großen Bränden oder Katastrophen gewarnt werden muss, versteht sich von selbst. Über Radio, Fernsehen und Internet werden viele erreicht – das Land Nordrhein-Westfalen möchte noch mehr und setzt außerdem auf Sirenen und Lautsprecherdurchsagen. Doch wie klingen die und was ist bei einem Alarm zu tun? Genau das soll beim ersten NRW-weiten Warntag geübt werden.

Ältere Menschen kennen die Signale aus dem Krieg und denken mit Schrecken daran zurück, Jüngeren sagen die Warntöne meist nichts. Jeder sollte wissen, wie er sich verhalten muss. Die künftig immer am ersten Donnerstag im September geplanten Warntage sollen jeweils unter einem bestimmten Thema stehen. „Wir wollen das Thema Warnung wieder mehr ins Bewusstsein rücken. Wenn jeder Einzelne weiß, wie er sich zu verhalten hat, sinkt das Risiko für die Gesamtheit“, erklärt NRW-Innenminister Herbert Reul. Die Bevölkerung soll die Bedeutung der Signale kennen. Bei der Premiere am 6. September geht es vor allem um die Bedeutung der Sirenensignale, um Informationen zu Warnanlässen, zu Warnmitteln und zu Verhaltenshinweisen.

Parallel zu den Sirenen wird das Land am 6. September um 10 Uhr über die Warn-App „NINA“ (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes) eine Probewarnmeldung versenden. Die App kann kostenfrei heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Probealarm am 6. September um 10 Uhr gibt es auf der vom Land geschalteten Internetseite www.warnung.nrw.

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